1991 gründeten Karim Teufel, Rick Scheppat, zwei befreundete Kunstglaser, und ich, von meiner Ausbildung her Schlosser, das gemeinschaftliche Atelier [artefacto].
Nach Anfängen in einem Hinterhof der Wellritzstraße fanden wir 1992 ein weitgehend leerstehendes Fabrikgebäude in der Mainzer Straße in Wiesbaden.
Das Interesse an der Kombination der so gegensätzlichen Materialien Glas und Stahl, unsere fast ausschließlich der gemeinsamen Arbeit gewidmete Zeit, entsprechend viel Schweiß und eine Menge Spaß brachten viele sowohl orginelle wie hochwertige Kunst- bzw. Design-Objekte (Unikatmöbel) zustande. Wir konzipierten ein modulares und energiesparendes Leuchtenkonzept - die 'SAIN -, arbeiteten sowohl einzeln wie gemeinsam an der Gestaltung von Raumkonzepten für private wie gewerbliche Kunden, schmiedeten von Hand Inneneinrichtungen und widmeten jede freie Minute der freien künstlerischen Arbeit.
Als sowohl die Nachfrage nach unseren Objekten und Kunstwerken als auch unsere Teilnahme an Messen und Ausstellungen den administrativen Aufwand so in die Höhe trieben, dass wir immer weniger Zeit für die kreative Arbeit hatten, kam Ditta U. Krebs als weitere geschäftsführende Gesellschafterin hinzu. Sie war für alle organsatorischen Dinge und die Berge von Papier zuständig. Dabei träumte sie von den heutigen technischen Möglichkeiten, von E-Mail, Websites, Newslettern und Online-Marketing ...
1996 kam das absehbare und doch schmerzliche Aus für uns, da das Gebäude im Rahmen der Sanierung einem Grünstreifen weichen musste ...
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Pressespiegel
Allgemeine Zeitung Mainz - Feuilleton 1993
Frankfurter Rundschau 1993
